Michael Burkert

Der Geschäftsführer von Saar-Toto lief im letzten Jahr seinen ersten Marathon in Berlin. Auch in diesem Jahr will er beim Hauptstadtmarathon antreten.

Ich laufe, weil...
ich eine Abwechslung zu meiner Arbeit brauche. Ich merke, dass mir das Laufen gut tut. Nach ein paar Laufkilometern fühle ich mich wieder fit für die nächsten beruflichen Herausforderungen.

Jeder sollte das Laufen ausprobieren, da...
man schnell vom Lauffieber gepackt wird. Es gibt keinen einfacheren Sport als das Laufen. Besonders für mich ist es wichtig, nach einem anstrengenden Tag mit vielen Terminen abschalten zu können. Das gelingt mir am besten nach ein paar Laufkilometern. Der Kopf wird mit Sauerstoff gefüttert und ich tanke neue Energie.

Mein schönstes Lauferlebnis war...
ganz klar der Berlin-Marathon im letzten Jahr. Auch, wenn es die ganze Zeit geregnet hat, war es für mich etwas Besonderes. Schließlich habe ich bis zu meinem sechsten Lebensjahr in der Hauptstadt gewohnt. Man sieht die Stadt als Läufer aus einem ganz anderen Blickwinkel. Es ist ein bisschen so wie eine Stadtführung im Lauftempo, da man an allen wichtigen Plätzen in Berlin vorbeikommt. Dazu die tolle Stimmung von den Tausenden von Menschen. Vor allem die letzten Kilometer wird man von der Stimmung fast ins Ziel getragen. Am Ende kam ich nach fünf Stunden und 31 Minuten ins Ziel. Das soll beim nächsten Marathon im September besser werden. Hoffentlich laufe ich diesmal bei Sonnenschein durchs Brandenburger Tor.

Die kuriosesten Ideen, die ich je beim Laufen hatte...
sind mir immer bei Läufen an Tagen, an denen ich lange Sitzungen hatte, gekommen. Oft sieht man nach einem Lauf die Dinge von einer ganz anderen Seite. Und gerade, wenn ich mich zwischen zwei Dingen entscheiden musste, fiel mir nach einigen Laufkilometern meine Entscheidung ganz einfach.

Mein bestes Mittel gegen Muskelkater...
sind Massagen. Aber ich bin zum Glück jemand, der von großen Muskelkaterschmerzen verschont wird. Selbst nach dem Marathon habe ich am nächsten Tag nichts gemerkt. Ansonsten trinke ich in der Regenerationsphase vor allem viel Wasser.


 ;