22.06.2012

Coole Trainingstipps für heiße Tage

Wenn die Sonne im Sommer vom Himmel brennt, gibt es für Läufer und Walker wichtige Tipps, die sie bei Hitze beachten sollten. Armin Schwambach, Laufcoach von Run4Fun Bübingen, rät in der heißen Jahreszeit: "Das beste Lauf-Getränk ist und bleibt immer noch einfaches Wasser. Da ist alles drin, was der Körper während und nach einem Lauf braucht. Energy-Drinks kann man als Zusatz nehmen. Das ist aber nicht unbedingt nötig. Für Hobbyläufer sind solche Produkte eher eine psychologische Unterstützung!" Dennoch ist Schwambach überzeugt: "Ein Bierchen ab und zu ist durchaus angebracht. Bier ist allgemein sehr nahrhaft, da es unter anderem viele Kohlehydrate enthält. Nur sollte man es nicht direkt nach dem Lauf trinken, da es dann die Regenerationszeit verschleppt."

Beim Training im Sommer gilt es auch, Auszeiten zu beachten. Zwischen 12 und 17 Uhr ist die Sonneneinstrahlung am intensivsten. Dann werden in der Regel die höchsten Ozonwerte gemessen – vor allem in Städten. Deswegen sollte bei heißen Temperaturen die Laufeinheit lieber in den Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Da es im Sommer abends länger hell ist, dürfte dies für die meisten Berufstätigen auch nach Feierabend kein Problem sein. Wichtig: Auch wenn in den Morgen- und Abendstunden die UV Strahlung noch gering ist, sollten Freiluft-Sportler im Sommer immer an einen ausreichenden UV Schutz denken. Dazu gehört eine gute Sonnenschutzcreme für das Gesicht und die unbedeckten Körperteile ebenso, wie die geeignete Funktionsbekleidung, die UV-Strahlen filtert.

Zur Auswahl der richtigen Lauf-Ausrüstung gehören eng anliegende Socken. Sie nehmen den Schweiß auf und fangen kleine Reibbewegungen zwischen Fuß und Laufschuh ab. Saugfähige, atmungsaktive Woll- oder Baumwollsocken sollten synthetischen Produkten vorgezogen werden. Zu große Socken führen zu schmerzhaften Blasen. Über den Zehen sollte keine scheuernde Naht sein. Kurze Laufhosen, auch Running-Shorts genannt, bestehen größtenteils aus High-Tech-Fasern wie zum Beispiel Coolmax, Polypropylen oder Drylete, die besonders atmungsaktiv sind. Sie sind haltbarer, leichter zu pflegen und hygienischer. Das leichte Material sorgt für Freiheit beim Laufen. Beim Kauf sollten weit geschnittene Shorts gewählt werden, die den Schritt nicht behindern und die Taille nicht einengen. Wird es kühler oder feuchter, eignen sich lange Hosen aus leichtem, elastischem Material – sogenannte Tights. Das Material verhindert, dass sich diese Hosen mit Wasser, Schweiß oder Regen vollsaugen. Bei Regen bilden Tights eine dünne Feuchtigkeitsschicht auf der Haut, die isoliert sowie den Wärmeverlust verringert.

Allgemein gilt: besser zu kalt als zu warm anziehen, da sich der Körper beim Laufen aufheizt. Wenn sich die Körperwärme in der Kleidung staut, wird einem sehr schnell übel und schwindelig. Deshalb sind Läufer mit kurzen Hosen, dünnen T-Shirts, im Winter also keine Seltenheit, denn die Haut muss atmen können.


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