Trinken und Essen während des Wettkampfs: So viel braucht mein Körper

Es gibt nur wenige Regeln, die fast alle Laufexperten und Laufgurus empfehlen:
Nur keine Essens- und Trinkexperimente im Wettkampf“ ist so eine.

Jeder Läufermagen ist anders. Deswegen sollte jeder Läufer im Training oder bei unwichtigen Wettkämpfen genau testen, welche Getränke und welche Nahrung der Magen verträgt.

Nur Wasser oder auch Cola und Energiedrinks?
Und wie vertrage ich Müsliriegel, Energy-Gel und Bananen während des Wettkampfstresses?
Das sind Fragen, die jeder genauestens für sich beantworten sollte.

Die Laufschule Saar-Pfalz hat die wichtige Bedeutung dieses Themas erkannt und übt während des Lauftrainings extra das Trinken und Essen unter Wettkampfbedingungen. „Wir üben dies, damit unsere Teilnehmer genau wissen, was auf sie zu kommt, und sich keiner im Wettkampf verschluckt“, erzählt Bernd Neuhardt von der Laufschule Saar-Pfalz. Besonders bei warmen Temperaturen sollte man frühzeitig trinken und die ersten Versorgungsstationen nicht auslassen, selbst wenn man keinen Durst verspürt. Denn im Gegensatz zum Alltag dient das Trinken beim Laufen nicht dazu, den Durst zu stillen, sondern dem Körper das Wasser wieder zuzuführen, das er durch Schwitzen verloren hat. Außerdem führt ein Wassermangel dazu, dass die Ausdauerleistung sehr schnell nachlässt. Trinken Sie also genug.
Besser sind viele kleine Portionen als eine große Menge auf einmal, denn diese kann der Körper viel besser verarbeiten. Ein Wassermangel kann außerdem auch zu Muskelkrämpfen führen.
Experten raten bei Laufeinheiten ab 45 Minuten, sowohl vor als auch während des Laufens, zu trinken.

Als Empfehlung gilt: Davor etwa einen Viertel bis einen halben Liter trinken, während der Belastung jede halbe Stunde mindestens 0,2 Liter trinken.
Auf eiskalte Getränke sollte man verzichten, denn diese können für Magen-Darm-Probleme sorgen.


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