Das Läufer ABC

Die wichtigsten Begriffe für alle Läufer von A bis D

Ausdauer:
Ohne sie geht beim Laufen nichts. Mit einem Ausdauertraining (auch Kardiotraining) trainiert man seinen Körper über einen längeren Zeitraum Leistung zu bringen. Eine gute Ausdauer hilft auch beim schnelleren regenerieren nach dem Training bzw. nach einem Wettkampf. Regelmäßiges Ausdauertraining stärkt das Herz-Kreislaufsystem.

Ausreden (auch bekannt als „Faule Ausreden“):
Durch diese versuchen viele Menschen sich zu rechtfertigen. Mit faulen Ausreden soll auch das Gewissen beruhigt werden. Das schlechte Wetter, zu viel Stress im Beruf oder auch der Besuch einer Tante müssen oft als Ausreden herhalten.

Belastungssteigerungen:
Der Fitnessgrad eines jeden Menschen verbessert sich, je mehr er trainiert. Deswegen sollte man von Zeit zu Zeit das Trainingspensum erhöhen, um kontinuierlich Fortschritte machen zu können und nicht mit der Leistung zu stagnieren. 

Berlin Marathon:
Der größte Marathon in Deutschland und der zweitgrößte in Europa (nach London). Jedes Jahr laufen ca. 40.000 Läufer die 42,2 Kilometer durch die Hauptstadt. 2013 feierte der Berlin Marathon sein 40. Jubiläum.

Body-Mass-Index (BMI):
Eine Formel, mit der ausgerechnet werden kann, ob man Übergewicht hat. Dabei wird das Körpergewicht durch die Körpergröße zum Quadrat geteilt. Der Wert für Normalgewichtige liegt bei 18,5 bis 25. Der BMI sollte nur als grober Richtwert angesehen werden, da individuelle Faktoren eine Rolle spielen können.

Carboloading:
Bewusstes Essen von einer großen Menge an kohlenhydratreicher Nahrung an den letzten Tagen vor dem Wettkampf. Bekanntestes Beispiel dafür sind Nudelpartys vor großen Marathons.

Chipmessung:
Auf den meisten Läufen werden die individuellen Zeiten der Teilnehmer mit Hilfe eines Laufchips gemessen. Dieser wird meist am Laufschuh angebracht. Überschreitet der Läufer die Ziellinie, erhält das Messsystem eine Information darüber. Durch die Chipmessung kann eine individuelle Netto- und Brutto-Zeit auch bei großen Läufen gemessen werden, an denen tausende Läufer teilnehmen.

Durchhänger:
Zeitspanne, in der man sich nicht motivieren kann, Laufen zu gehen. Beste Motivationshilfe dagegen: Ein Trainingspartner, der einen aufrüttelt und zum Laufen regelrecht zwingt. Nach zwei bis drei Laufeinheiten kommt die Motivation oft schnell zurück.


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