Für den guten Zweck - Triathlet Christian Weich

Einmal rund ums Saarland. Drei Kilometer schwamm er durch den Bostalsee, stieg auf das Rad und fuhr 290 Kilometer entlang der Landesgrenzen und beendete seinen Ultra-Triathlon mit einem 50-Kilometer-Lauf tief in der Nacht. Mit seinem Projekt „Kilometer für Kids“ sammelte Christian Weich im August 2014 über 2660 Euro für die Aktion „Herzenssache“ – der Erlös ging an Kinder und Jugendliche aus dem Südwesten Deutschlands. Eine Idee, die der 24-Jährige aus der Nähe von Trier nur wenige Monate zuvor im Frühjahr hatte. „Das meiste Geld kam über private Spenden und kleinere Firmen zusammen. Das war meine erste Charity-Aktion, bei der richtig Geld herausgesprungen ist“, sagt er. Unfassbar viele Kilometer, eine große Herausforderung. Vor allem für einen, der noch gar nicht so lange im Ausdauersport unterwegs ist.
Bis 2010 hielt Christian Weich an seiner Leidenschaft für Fußball fest. Erst während seines Sport-Studiums in Saarbrücken merkte er, dass sein Talent in anderen Bereichen noch größer ist. „Ich bin bei die DJK SG St. Ingbert gegangen und habe dort auch Athletik-Training gegeben“, erzählt er: „Ich habe dann an Triathlon-Wettkämpfen von der Sprint-Distanz in Tholey über Halbdistanzen im Kraichgau bis zum Ironman in Frankfurt alles mitgemacht. Dazu kamen noch Marathon-Läufe in Frankfurt, der Halbmarathon in Saarbrücken und einige Gelände- und Bergläufe in der Schweiz.“
Parallel zu den Wettkämpfen lag sein Fokus in dieser Zeit auch auf „Black Ice“, ein Projekt, das sich aus drei Teilen zusammensetzt, wie er erklärt: „Zum einen ist das der Team-Name, unter dem ich und meine Freunde bei Wettkämpfen starten. Dann steht Black Ice für die Charity-Aktionen, die wir machen. Und es ist ein Trainingsangebot, das ich während dem Studium gemacht habe. Ich habe Spaß daran gehabt, andere konditionell und mental zu unterstützen. Das habe ich aber immer überschaubar gehalten, und nur ein paar Einzelpersonen oder Laufgruppen unterstützt.“
Mittlerweile hat Weich das Saarland wieder verlassen, macht nun seinen Master-Abschluss in Konstanz. Black Ice wird bald zu „c-energize“ umbenannt, das Prinzip wird aber weiter fortgeführt. Und die ersten Ideen für das nächste soziale Projekt gibt es ebenfalls schon: „Wir haben uns im Team schon zusammengesetzt. Unser erster Gedanke war, diesmal mit dem Rad Rheinland-Pfalz zu umfahren.“
www.c-energize.de


 ;