Das Läufer ABC

Die wichtigsten Begriffe für alle Läufer von H  bis I

Halbmarathon: Der Halbmarathon ist ein beliebter Lauf über 21,0975 Kilometer, also genau der halben Streckenlänge eines Marathons. Für Amateure ist „der Halbe“ eine erste ernste Herausforderung, ohne das gleiche Training wie beim Marathon zu benötigen. Lange gab es international keine einheitliche Norm-Distanz zwischen den 10.000 Metern auf der Bahn und dem Marathon. Im deutschsprachigen Raum wurden über Jahrzehnte die heute bedeutungslosen 25 km als Wettkampfstrecke bevorzugt. In den Ländern, in denen die Entfernungen in Meilen gemessen werden, konnte man damit wenig anfangen. Hier standen  10 Meilen, also 16,1 km auf dem Straßenlaufprogramm. Die Distanzen-Verwirrung endete 1992 mit der Einführung von offiziellen Weltmeisterschaften. Heute wird der Halbmarathon oft im Rahmen von Volksläufen und Marathon-Veranstaltungen weltweit angeboten.

Hammermann: So mancher Sportler fürchtet den Hammermann bei längeren Läufen. Wann er kommt – darüber gehen die Meinungen auseinander. Gemeint ist damit der Punkt während eines langen Wettkampfes, an dem die Kohlenhydratvorräte fast aufgebraucht sind. Viele Läufer beschreiben, dass sie zwischen Kilometer 30 und 35 dann einen rapiden Leistungsabfall bei einem Marathon erleiden. Umgangssprachlich war dann „Der Mann mit dem Hammer“ schuld. In der Regel sind mangelnde Kondition und falsches Training die Ursachen.

Intervalltraining: Einen systematischen Wechsel zwischen Belastungs- und Erholungsphasen nennt man Intervalltraining. Beim extensiven Intervalltraining sind die Pausen zwischen den Belastungen länger (z.B. 5 Minuten, Erholung möglich), bei intensiven Intervalltrainings kürzer (keine Erholung möglich). Extensive Intervalle werden langsamer gelaufen als die kurzen intensiven.

Isotone Getränke weisen die gleiche Teilchendichte auf wie sie auch im Blut vorhanden ist. Damit ist die Konzentration der Mineralien gemeint. So können isotonische Getränke vom Körper sehr schnell aufgenommen werden. Dies ist vor allem bei Wettkämpfen wichtig, während denen die Aufnahmefähigkeit von Flüssigkeiten durch die harte körperliche Aktivität schon beeinträchtigt ist.

Joggen ist in Deutschland Ausdauersport Nummer eins. Kein Wunder. Läufer brauchen nur ein paar Laufschuhe - und los geht’s. Dabei sollte man allerdings nicht unbedingt zu Billig-Angeboten vom Discounter greifen, denn die Schuhe müssen genau zu den Füßen passen. Wer (Ausdauer-)Sport nicht gewohnt ist, beginnt besser langsam, damit sich Bänder, Sehnen und Gelenke an die Belastung gewöhnen. Im Internet gibt es viele Trainingspläne für Laufanfänger, die oft mit einer Minute Joggen und einer Minute Gehen im Wechsel beginnen. Dieser Rhythmus wird dann von Woche zu Woche gesteigert, so dass nach einigen Wochen 30 Minuten Laufen am Stück kein Problem sind.


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