Lauf Szene Saar - Activity Tracker

Neuer Trend: Activity Tracker

Es sind kleine Helfer, ständige Begleiter und Kontrolleure, die rund um die Uhr beobachten. Unauffällig, automatisch und ohne großen Aufwand. Sie erfassen die Aktivität im Alltag, die Schritte, verbrauchte Kallorien und motivieren zu mehr Bewegung: Activity Tracker. Kleine Fitness-Armbänder, die Großes leisten.

In Deutschland sind sie etwa seit Anfang 2014 auf dem Markt – und das Interesse stieg sofort rasant an, wie Benedikt Braun von der Herstellerfirma Garmin berichtet: „Obwohl immer mehr Hersteller auf den Markt drängen, steigt die Zahl der verkauften Armbänder immer weiter an. Aktuell ist die Nachfrage nach unseren Armbändern so hoch, dass wir kaum mit der Produktion nachkommen.“ Die Activity Tracker unterscheiden sich je nach Hersteller optisch und auch in den Funktionen. Das Grundprinzip ist aber dasselbe. Die Fitnesstracker sind mit einem Prozessor und Beschleunigungssensor ausgestattet, die den Tagesfortschritt anzeigen, die tägliche Bewegung erfassen und in Distanzen und Kalorienverbrauch umrechnen. Viele Tracker sind wasserfest und rechnen auch die Distanzen beim Schwimmen ein. „Außerdem mahnen sie bei zu wenig Bewegung, denn das schadet der Gesundheit“, erklärt Braun: „Sie geben also Aufschluss über die Inaktivität und Aktivität im Alltag und motivieren zu einem aktiveren und damit gesünderen Lebensstil.“

Die Daten werden entweder über Displays auf den Armbändern angezeigt, oder – je nach Zusatzfunktionen – über eine App auf dem Smartphone. „Die Garmin Connect App zeigt den Verlauf über längere Zeiträume und vieles mehr“, erzählt Braun: „Auch am Computer sind die Daten einsehbar.“

Eine Pause macht der Activity Tracker dabei nicht. Bei nahezu allen Geräten lässt sich der Schlafmodus aktivieren, bei dem die Schlafphasen analysiert werden. Das Prinzip: Je weniger sich der Träger im Schlaf bewegt, desto tiefer sind die Schlafphasen. Einige Geräte haben noch weitere Ausrichtungen, beispielsweise medizinische. Dabei können die Träger des Armbandes – nach eigener Messung – den Muskelanteil, Körperfett oder Puls regelmäßig eintragen und überprüfen. Zur besseren Überwachung der Kalorien und der Gesundheit integrieren einige Anbieter Lebensmitteldatenbanken in ihre Apps.
Der Energieverbrauch ist bei den meisten Geräten gering. Je nach Leistung laufen die Activity Tracker über Knopfzellen-Batterien, die etwa ein Jahr lang halten, oder Akkus, die meist wöchentlich aufgeladen werden müssen. Dadurch gelingt es den kleinen Helfern auch langfristig, rund um die Uhr zu beobachten und zu kontrollieren.



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