Walking: Es handelt sich dabei um die Bezeichnung für die Breitensport-Variante der wettkampforientierten Sportart Gehen. Beim Walking sind die Teilnehmer schneller unterwegs als beim natürlichen Gehen oder Wandern. Walker sind an ihrem aktiven Armschwung erkennbar. Bei der jüngeren Variante Nordic Walking werden nach Vorbild des Skilanglaufs Stöcke verwendet.

Wetter: Laufen ist grundsätzlich bei jeder Witterung möglich – Vorsicht ist allerdings bei Glatteis geboten. Läufer sollten für jede Wetterlage die richtige Kleidung besitzen. Die richtige Funktionsbekleidung aus Kunstfasern sorgt dafür, dass der Schweiß abtransportiert wird. Im Sommer reichen neben dem richtigen UV-Schutz Shirts und Shorts, im Winter sind Jacken, Mützen, Handschuhe und die richtige Sportunterwäsche angesagt. Und Frauen sollten nie auf einen guten Sport-BH verzichten. Das Motto lautet: „Es gibt kein schlechtes Laufwetter – nur die falsche Kleidung.“

Wettkampf: Wer gut trainiert hat, möchte sich meistens in einem Wettkampf mit anderen Sportlern messen. Zu diesem Zweck stehen schier unzählige Wettbewerbe und Laufstrecken zur Verfügung – von ganz kurz bis zum Ultra-Marathon, flach, hügelig oder mitten in den Bergen. Wer richtig gut ist, kann an bedeutenden nationalen oder sogar internationalen Wettkämpfen teilnehmen. Je bekannter der Wettkampf ist, umso höher fallen auch in der Regel die Preisgelder aus.

Wirbelsäule: „Das Kreuz mit dem Kreuz“. Rückenschmerzen haben sich längst zu einer Volkskrankheit entwickelt und können vielfältige Ursachen haben: Zu wenig Sport, zu viel Sport, falsche Belastung und, und, und…Genau so vielfältig sind die Behandlungsmethoden. Die menschliche Wirbelsäule besteht aus 24 freien Wirbeln, die über 23 Bandscheiben beweglich verbunden sind. Hinzu kommen acht bis zehn Wirbel, die zu Kreuz- und Steißbein verwachsen sind. Da sie fast das gesamte Körpergewicht tragen und auf die Beine verteilen muss, ist die Wirbelsäule unten dicker als oben. Ihre mehrfache Biegung dient der Dämpfung von Stößen.  

X-Mas-Lauf: X-Mas steht für Christmas-Läufe, die traditionell im Dezember vor oder an Heiligabend stattfinden. Auch 2016 war der Laufkalender mit diesen Events prall gefüllt. Christmas-Läufe gab es unter anderem in Honolulu, Berlin, Wien, Flensburg, Hamburg und Birkenfeld. Die Teilnehmer lieben das Feeling der kalten Jahreszeit und erscheinen oft in Weihnachtskostümen. Und so steht bei diesen Läufen nicht nur das nackte Endergebnis im Vordergrund, sondern der Spaß an der Bewegung unter Gleichgesinnten in schönen Weihnachtsoutfits. 

Yoga: Es handelt sich um eine indische, philosophische Lehre, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen umfasst. Der Begriff Yoga kann sowohl „Vereinigung“ oder „Integration“ bedeuten – als auch im Sinne von „Anschirren“ und „Anspannen“ des Körpers an die Seele zur Sammlung und Konzentration beziehungsweise zum Einswerden mit dem Bewusstsein verstanden werden. Einige meditative Formen von Yoga legen ihren Schwerpunkt auf die geistige Konzentration, andere mehr auf körperliche Übungen und Positionen sowie Atemübungen. Immer mehr Läufer betreiben Yoga als Sportausgleich. 

Zieleinlauf/Zielvideo/Zielfoto: Bei Lauf-Großveranstaltungen wie Europa- und Weltmeisterschaften oder auch Olympischen Spielen gehören Video- und Fotoaufnahmen beim Zieleinlauf schon sehr lange zum Standardprogramm. Nur auf diese Weise kann bei extrem knappen Entscheidungen festgestellt werden, wer die Nase vorn hatte. Mittlerweile kommen auch immer mehr Freizeitläufer bei Events in den Genuss dieser Auswertung, da viele Organisatoren technisch aufgerüstet haben.

Zehenschuh: Ein Zehenschuh – oder auch Barfußschuh genannt – ist ein Schuh mit einer dünnen, flexiblen Sohle. Sie passt sich der Form des Untergrundes an und soll damit dem Barfußlaufen nahe kommen. Im Gegensatz zu anderen Barfußschuhen besitzt ein Zehenschuh ein Fach für jede Zehe – ähnlich wie beim Fingerhandschuh. Der Schuh soll ein dem Barfußlaufen ähnliches Gehen ermöglichen und gleichzeitig das Verletzungsrisiko vermindern. Manche Läufer schwören auf diesen Trend – andere halten gar nichts davon. Hersteller werben unter anderem mit folgenden Vorteilen: Bessere Fuß- und Kopfkoordination, bessere Durchblutung der Füße, Stärkung der Knochenstruktur in Füßen und Beinen, Kräftigung der Fußmuskulatur, Schulung der Tast- und Greifreflexe der Füße und Verbesserung der Körperhaltung. Die Preise für einen Zehenschuh variieren wie die für einen herkömmlichen Laufschuh von günstig bis weit über 100 Euro. 


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