PfalzTrail so beliebt wie nie – Laufvergnügen in einem herrlichen Stück Natur

Es läuft im Leiningerland, und wie! Genau 1.278 Trailrunner sind im September 2016 dabei gewesen beim Saxoprint PfalzTrail – eine Steigerung von satten 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und der große Zuspruch ist keineswegs zufällig. In der Szene hat sich rumgesprochen, was die Veranstalter um Günter Frietsch, Streckenchef Peter Dück und die vielen engagierten ehrenamtlichen Helfer in Carlsberg-Hertlingshausen auf die Beine stellen. „Ich glaube, wir sind in die Szene angekommen und längst kein Geheimtipp mehr. Das positive Feedback ist zuletzt immer größer geworden. Auch Norman Bücher hat uns in seinem Buch ,Live your adventure – 40 faszinierende Ultratrails‘ sehr positiv rezensiert. Mehr Ehre geht fast nicht“, sagt Frietsch von der Laufszene Events GmbH, die den PfalzTrail im Landkreis Bad Dürkheim vor fünf Jahren sozusagen erfunden hat.

Zudem zählt der PfalzTrail seit diesem Jahr zum DUV-Cup der Deutschen Ultramarathon Vereinigung. Und mit zwei weiteren Veranstaltern im Heidelberger Raum gibt es die engelhorn sports Trailcup-Wertung. Auch das lockt die Läufer an, die nicht mehr nur aus der Pfalz und den angrenzenden Regionen kommen. Eine beträchtliche Zahl macht sich aus dem restlichen Bundesgebiet auf den Weg, aber auch den  Alpenländern und den Niederlanden. „Wir wollen den PfalzTrail als Volksfest etablieren. Das zunehmende Interesse der Läufer und die immer größer werdende Unterstützung durch die Einwohner zeigen uns, dass wir damit richtig gut unterwegs sind“, meint Frietsch, und er ergänzt: „Das Streckenkonzept haben wir so gewählt, dass für jeden etwas dabei ist.“

Neben der Königsdisziplin, dem Ultrarun über 85,6 Kilometer samt 2.440 Höhenmetern, noch im familienfreundlichen Angebot: Half-, Quarter- und Funtrail, die jeweils auch gewalkt werden konnten, und natürlich zwei Kidstrails für den jüngsten Nachwuchs. „Für einen Tag machen wir das Pfälzer Outback zur Metropolregion“, meint Frietsch, und die Teilnehmer sind begeistert. „Das war der schönste Trail, den ich je gelaufen bin. Superstrecke, Superorga, Superhelfer und auch noch Superwetter. Bin immer noch total geflasht“, sagt Marcus Haub aus dem hessischen Flörsheim – nach dem Halftrail über knapp 33 Kilometer.

„Ich habe mir sagen lassen, dass alles seine Zeit braucht. Jetzt haben wir offenbar so etwas wie den Durchbruch geschafft“, entgegnet Frietsch. Ein großes Kompliment macht er vor allem den Helfern, ohne die ein solches Rennen in dieser Qualität nicht durchzuführen ist. Und natürlich haben sie auch diese fünfte Auflage wieder zünftig ausgewertet beim traditionellen Helfertreffen am Tag danach im Bürgerhaus unter dem Motto „Weck, Worscht un Woi“. Zu erzählen gibt es inzwischen schließlich mehr als genug – und auch schon die ersten gut hundert Anmeldungen für die sechste Auflage am 16. September 2017. Fest steht schon jetzt: So viel Trail ist noch nie gewesen im Leiningerland, diesem herrlichen Stück Natur.

Weitere Informationen: www.pfalztrail.de


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